Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Bei uns in der Familie sind mit Gelee gefüllte Plätzchen am beliebtesten. Die sind kaum fertig gebacken, schon verschwinden sie in irgendeinem Mund 🙂

Top-Favorit sind jedes Jahr aufs Neue die Spitzbuben. In der Advents-Back-Saison widme ich deshalb einen ganzen Tag nur dieser einen Plätzchen-Sorte. Doch meist muss ich trotzdem kurz vor Weihnachten noch mal welche nachbacken … Auch dieses Jahr ist das so, von meinem großen Vorrat ist nicht mal mehr ein Tellerchen voll übrig 🙂

Ich bin gespannt, ob die Spitzbuben bei euch auch so gut ankommen!

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • 250 g kalte Butter
  • 130 g Zucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Johannisbeergelee
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • Das Mehl in eine große Schüssel geben.
  • In die Mitte eine Mulde drücken.
  • Den Zucker auf dem Rand der Mulde verteilen, ebenso die Butter (in kleinen Stückchen).
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Vanillemark in die Mulde geben.
  • Rasch zu einem glatten Mürbteig verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Backofen auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Plätzchen ausstechen – die Hälfte davon mit einem Loch in der Mitte. (Am besten geht das mit einem speziellen Spitzbuben-Ausstecher, wie er z.B. in Haushaltswarenläden erhältlich ist.)
  • Ca. 8 Minuten backen – die Plätzchen sollten noch hell sein.
  • Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

  • Das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf etwas erwärmen, damit es flüssiger wird.
  • Das Gelee dann auf die Unterseite der Plätzchen streichen, einen kleinen Rand jedoch freilassen, damit es nicht seitlich herausquillt.
  • Dann den „Deckel“ draufsetzen und die Spitzbuben noch mit Puderzucker bestäuben.
  • Trocknen lassen und dann … genießen!

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Ich wünsche euch viel Freude und gutes Gelingen!

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für den Advent: Husarenkrapferl – Plätzchen mit Marmeladenfüllung

Ui, jetzt war hier aber ne lange Pause! Das liegt an der Adventszeit – ich genieße sie mit ganz viel Freude, ganz vielen Düften, Lichtern, und ganz vielen Begegnungen mit den verschiedensten Menschen.

Und ich backe, bastle, lese, singe viel mehr als sonst. Da bleibt dann leider nicht so viel Zeit, hier auf dem Blog Beiträge zu veröffentlichen … Aber ich habe vieles auf Fotos festgehalten und werde es nach und nach hier veröffentlichen.

Den Anfang meines „Wiedereinstiegs ins Bloggen“ macht ein superleckeres Plätzchen-Rezept, das ich als Kind bei meiner Oma kennengelernt habe. Wenn ich es richtig im Kopf habe, waren das sogar die allerersten Plätzchen, bei denen ich helfen durfte: Husarenkrapferl! Das sind Plätzchen mit Füllung, ideal für Advent und Weihnachten!

Rezept für Husarenkrapferl - Plätzchen mit Füllung für Advent und Weihnachten

Zutaten für ca. 45-50 Stück:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Mehl
  • 150 g weiche (!) Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 2 zimmerwarme Eigelb (das Eiweiß kann man für Makronen etc. verwenden)
  • 150 g Himbeerkonfitüre (alternativ: Johannisbeergelee)
  • evtl. etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • Mehl und Mandeln vermischen.
  • Butter, Zucker, Salz und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote mit der Küchenmaschine bzw. dem Handrührgerät cremig schlagen.
  • Die beiden Eigelb unterrühren.
  • Die Mischung aus Mehl und Mandeln dazugeben und rasch verkneten. Das gibt so ne Art „Teigstreusel“, diese dann von Hand zu einem Stück verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie packen und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • In der Zwischenzeit Tee kochen, Advents-CD einlegen und im warmen Wohnzimmer die Beine hochlegen und den Tee genießen. Vielleicht auch in einem guten Buch schmökern?
  • Nach dieser Pause geht’s weiter: Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze 160°, Umluft 140°) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Die Himbeerkonfitüre in einem kleinen Topf erhitzen und dann durch ein Sieb streichen, damit die Kernchen nicht mit in die Krapferl kommen.
  • Den gekühlten Teig in vier Teile teilen, und diese jeweils zu Rollen formen, ca. 2 cm Durchmesser.
  • Diese Rollen in ca. 1,5 cm breite Stücke schneiden und in den Händen zu Kugeln formen.
  • Die Teigkugeln aufs Blech setzen und mit einem Kochlöffelstiel ein Loch in der Mitte eindrücken.
  • Die Konfitüre in dieses Loch einfüllen. Das geht am besten, wenn ihr sie in einen kleinen Gefrierbeutel füllt und da dann eine Ecke abschneidet. Oder ihr nehmt (so mach ich das seit ein paar Jahren) eine Einmal-Spritze aus der Apotheke 🙂
  • Für ca. 20 min backen – aber ab 15 Minuten immer wieder mal reingucken, die Krapferl lieber nicht zu dunkel werden lassen.
  • Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter geben. Wer mag, kann sie (noch lauwarm, aber nicht mehr heiß) mit etwas Puderzucker bestäuben.

Rezept für Husarenkrapferl - Plätzchen mit Füllung für Advent und Weihnachten

Lasst sie euch schmecken, die kleinen Husarenkrapferl!

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Vanillebröckchen – eine süße Überraschung!

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Ganz schnell gemacht sind diese super-leckeren Vanillebröckchen! Sie sind ähnlich wie Vanille-Kipferl und doch ganz anders … deshalb kann man sie natürlich auch außerhalb der Weihnachtszeit futtern 🙂

Weil sie so klein und knuffig sind, kann man sie auch gut in ein Tütchen verpacken und dann verschenken. Über so eine Leckerei zum Kaffee oder Tee freut sich der Empfänger bestimmt!

Und wenn man ein Schüsselchen voller Vanillebröckchen bei der nächsten Team-Besprechung oder im Hauskreis auf den Tisch stellt, kommt das auch immer gut an.

Hier nun also das Rezept:

Du brauchst an Zutaten:

  • 500 Gramm Mehl
  • 150 Gramm Zucker
  • 2 Päckchen Vanillinzucker (alternativ: Ich nehme stattdessen 6 Teelöffel vom selbst gemachten Vanillezucker)
  • 5 Eigelb
  • 250 Gramm Butter
  • ca. 200 Gramm Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten gut vermischen, dann die 5 Eigelb und die gewürfelte, zimmerwarme Butter zugeben und alles gut verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Viertelstunde in den Kühlschrank legen.

Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Teig in 4 bis 6 Teile teilen und die einzelnen Teile auf einer leicht bemehlten Fläche jeweils zu einer ca. 2 cm dicken Rolle formen. Die Teigrolle in ca. 1 cm breite Stücke schneiden und die Teigstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Je nach Ofen 10-15 Minuten backen, dann etwas abkühlen lassen. Die noch warmen, aber nicht mehr heißen Vanillestücke in eine mit Puderzucker gefüllte Schüssel geben (nicht alle auf einmal, lieber in Etappen) und vorsichtig mit einem Kochlöffel mischen, bis die Vanillestücke rundum schön bestäubt sind.

Und am allerbesten schmecken sie, wenn man sie mit anderen teilt!

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Haferflockenkekse – buttrig, knusprig, zart!

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Zutaten:

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 160 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanille-Zucker
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 250 g zarte Haferflocken
  • 100 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

Butter, Zucker und das Ei mit dem Handmixer oder in der Küchenmaschine für einige Minuten schön cremig rühren.

Dann Haferflocken, Mehl und Backpulver nach und nach dazugeben und gut unterrühren.

Aus dem Teig mithilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Achtung – großzügigen Abstand zwischen den Häufchen lassen! Der Teig zerläuft im Backofen ganz schön und wird dann zu einem runden Keks.

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10 Minuten bei 180°C (Umluft) backen. Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Schon fertig – und so superlecker! Buttrig, knusprig, zart!

Und wir mögen diese Haferflockenkekse am liebsten so, wie sie sind. Ganz pur. Ohne Schokolade, ohne Puderzucker, ohne all den Schnickschnack, der uns sonst so begeistert 🙂

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Übrigens eignen sich die Haferflocken-Kekse natürlich auch hervorragend als kleines Geschenk.

Diese hier bekommt z.B. meine Tochter, die heute Abend auf einen Sprung vorbeischaut, als Betthupferl mit auf den Weg. Einfach die Kekse in ein Marmeladen-Glas geben, dem Glas ein nettes Etikett anziehen und eine hübsche Serviette umbinden. (Das Etikett ist ein Freebie von meinlandrezept.de)

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Und diese hier (Kekse in Frischhaltefolie verpackt und dann in Tonpapier eingeschlagen und mit einem hübschen Etikett beklebt) lege ich der Sekretärin meines Mannes als kleine Überraschung auf den Schreibtisch. (Auch dieses Etikett ist ein Freebie von meinlandrezept.de, das ich für meine Zwecke etwas modifiziert habe.)

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Und diese hier … die schenke ich uns zum Selber-Essen! 🙂

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Nachtrag: Eine weitere Verpackungsidee für die Haferflockenkekse (und alle anderen Kekse natürlich auch!) findet ihr hier: Krümelmonster-Kekse