Schneemannsuppe (= heiße Trinkschokolade) – Rezept und Etikett zum Ausdrucken

Schneemannsuppe - Trinkschokolade Rezept und Etikett

Schokolade … mhmmm, lecker! Ein echter Genuss – und zwar auch in flüssiger Form!

Ich meine damit aber jetzt die „echte“ Trinkschokolade, nicht diese Instant-Kakaogetränke, die im Grunde nur aus Zucker, einem Hauch von Kakao und ein bissel Aroma bestehen 😉

Gerade an Tagen, an denen sehr viel zu tun ist und man sich so richtig gestresst fühlt, muss man sich die Zeit für eine Pause nehmen. Je mehr der Tag von uns fordert, umso mehr brauchen wie sie: Diese eine Viertelstunde, in der man „herunterfährt“, durchatmet, sich etwas Gutes tut.

(Und glaubt mir: Advent, Weihnachten und  Jahreswechsel – das ist bei uns im Pfarrhaus nicht gerade eine arbeitsarme Zeit. Da waren Pausen zwischendurch sehr wichtig.)

Eine Viertelstunde Ruhe mit einer Tasse voll heißer Schokolade ist sogar noch mehr als einfach nur eine Pause – es ist so was wie ein klitzekleines Freudenfest inmitten des Alltags. Und am schönsten sind Feste ja bekanntlich, wenn man sie mit anderen, lieben Menschen feiert. Je mehr Personen sich mit ihren Tassen um einen Krug mit heißer Trinkschokolade versammeln, umso schöner wirds!

Hier nun das Rezept für eine große Tasse Schneemannsuppe:

  • 2 gut gehäufte Teelöffel echte Trinkschokolade (Kakaogehalt mindestens 30%!)
  • 1 Teelöffel geriebene Blockschokolade
  • 1 Teelöffel Schokotröpfchen
  • 250 ml heiße Milch
  • ein paar Mini-Marshmallows

Alle drei Schokoladensorten in eine Tasse geben, mit heißer Milch aufgießen und alles gut verrühren. Zum Schluss noch die Marshmallows hinzufügen.

Etikett Schneemannsuppe - heiße Trinkschokolade

Solche Pausen-Feste (bzw. die Trinkschokolade dafür!) kann man auch gut verschenken … z.B. an die Nachbarn, an die Kollegen, an Freunde. Und ihr wisst ja – geteilte Freude ist doppelte Freude. Also verschenken wir doch auch gleich mal „doppelte Freude“!

Genau aus diesem Grund habe ich nun eine Verpackungsidee und kostenlose Etiketten für eine „Schneemannsuppe für zwei“ für euch. Wer die zweite Person ist, mit der der Beschenkte sich dann seine heiße Trinkschokolade gönnt, spielt dabei überhaupt keine Rolle – ob es nun Ehepartner, Freund, Kollegin, Kind  ist … Die Hauptsache ist doch, dass sie gemeinsam genossen wird und doppelte Freude schenkt!

So könnte die Verpackung aussehen:

Schneemannsuppe - Trinkschokolade Rezept und Etikett

Ein kleines Fläschchen schichtweise mit den Zutaten füllen, ein Häubchen und das Etikett befestigen – fertig!

Auch ein kleines Marmeladengläschen oder auch eine Zellglas-Beutelchen eignen sich prima zum Verpacken.

Natürlich müsst ihr die oben angegebenen Zutaten verdoppeln, da es ja für zwei reichen soll 😉

Das Etikett könnt ihr euch hier als kostenlose PDF-Datei herunterladen.

(Es sind gleich vier Etiketten auf der Seite – denn von diesen schokoladesüßen Freudemachern kann man ja ruhig einen Vorrat zum Verschenken im Haus haben!)

Nun nur noch ausdrucken, ausschneiden, in der Mitte falzen, zusammenkleben, lochen und dann an die Verpackung binden.

So einfach könnt ihr doppelte Freude verschenken! Na, wenn das kein guter Start ins Jahr 2015 ist!

(Aber vergesst nicht, auch euch selbst eine Viertelstunde mit einer guten Tasse Schneemannsuppe zu gönnen!)

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Rezept für Orangen-Gewürz-Sirup – mit Etikett zum Ausdrucken

Rezept für Orangen-Gewürz-Sirup - mit Etikett zum Ausdrucken

Hier habe ich ein im wahrsten Sinne des Wortes zuckersüßes Weihnachts-Mitbringsel für euch: Das Orangen-Gewürz-Sirup!

Ich mag es einfach uuuunheimlich gern! Und die Verwendungsmöglichkeiten sind wirklich vielfältig:

  • Zum Süßen von Müsli, Quark oder Naturjoghurt
  • Als Sauce übers Eis oder zum Fruchtsalat
  • Mit Mineralwasser (oder Sekt!) aufgefüllt ergibt es ein leckeres Getränk (da kann gekaufte Orangen-Limonade nicht mithalten!!)
  • … und bestimmt fallen mir (oder euch?) noch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten dafür ein!

In kleine Flaschen füllen, Etiketten draufkleben (gerne könnt ihr die von mir gestalteten Etiketten dafür verwenden, HIER ist die PDF-Datei zum kostenlosen Download – ohne Jahreszahl!), dann noch ein Häubchen aus Stoff oder Papier um den Deckel binden – schon ist das Sirup zum Verschenken bereit!

Und hier kommt nun auch endlich das Rezept 🙂

Zutaten:

  • 2,5 l Orangensaft (am besten frisch gepresst)
  • 0,5 l Maracujasaft
  • 1 kg Zucker
  • 3-4 Teebeutel aromatisierten Weihnachtstee (davon gibt es derzeit ja die verschiedensten Geschmacksrichtungen im Supermarkt – sucht euch eine aus!)

Zubereitung:

  • Die Säfte in einem großen Topf mit dem Zucker gut verrühren und das Ganze zum Kochen bringen.
  • Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze herunterschalten, bis das Zucker-Saft-Gemisch nur noch leicht vor sich hinköchelt.
  • Leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder mal umrühren und evtl. entstehenden Schaum abschöpfen.
  • Nach ca. einer Stunde vom Herd nehmen und die Teebeutel in die heiße Flüssigkeit geben. 10 Minuten ziehen lassen.
  • Die Teebeutel entfernen und das noch heiße Sirup mit einem Trichter in saubere, mit heißem Wasser ausgespülte Fläschchen füllen.
  • Gut verschließen.
  • Kühl und dunkel aufbewahrt hält das Sirup mehrere Wochen. Na ja, theoretisch jedenfalls … Es schmeckt aber so gut, dass es meist schon nach einer Woche leer ist 🙂

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Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Bei uns in der Familie sind mit Gelee gefüllte Plätzchen am beliebtesten. Die sind kaum fertig gebacken, schon verschwinden sie in irgendeinem Mund 🙂

Top-Favorit sind jedes Jahr aufs Neue die Spitzbuben. In der Advents-Back-Saison widme ich deshalb einen ganzen Tag nur dieser einen Plätzchen-Sorte. Doch meist muss ich trotzdem kurz vor Weihnachten noch mal welche nachbacken … Auch dieses Jahr ist das so, von meinem großen Vorrat ist nicht mal mehr ein Tellerchen voll übrig 🙂

Ich bin gespannt, ob die Spitzbuben bei euch auch so gut ankommen!

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • 250 g kalte Butter
  • 130 g Zucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Johannisbeergelee
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • Das Mehl in eine große Schüssel geben.
  • In die Mitte eine Mulde drücken.
  • Den Zucker auf dem Rand der Mulde verteilen, ebenso die Butter (in kleinen Stückchen).
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Vanillemark in die Mulde geben.
  • Rasch zu einem glatten Mürbteig verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Backofen auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Plätzchen ausstechen – die Hälfte davon mit einem Loch in der Mitte. (Am besten geht das mit einem speziellen Spitzbuben-Ausstecher, wie er z.B. in Haushaltswarenläden erhältlich ist.)
  • Ca. 8 Minuten backen – die Plätzchen sollten noch hell sein.
  • Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

  • Das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf etwas erwärmen, damit es flüssiger wird.
  • Das Gelee dann auf die Unterseite der Plätzchen streichen, einen kleinen Rand jedoch freilassen, damit es nicht seitlich herausquillt.
  • Dann den „Deckel“ draufsetzen und die Spitzbuben noch mit Puderzucker bestäuben.
  • Trocknen lassen und dann … genießen!

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Ich wünsche euch viel Freude und gutes Gelingen!

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für den Advent: Husarenkrapferl – Plätzchen mit Marmeladenfüllung

Ui, jetzt war hier aber ne lange Pause! Das liegt an der Adventszeit – ich genieße sie mit ganz viel Freude, ganz vielen Düften, Lichtern, und ganz vielen Begegnungen mit den verschiedensten Menschen.

Und ich backe, bastle, lese, singe viel mehr als sonst. Da bleibt dann leider nicht so viel Zeit, hier auf dem Blog Beiträge zu veröffentlichen … Aber ich habe vieles auf Fotos festgehalten und werde es nach und nach hier veröffentlichen.

Den Anfang meines „Wiedereinstiegs ins Bloggen“ macht ein superleckeres Plätzchen-Rezept, das ich als Kind bei meiner Oma kennengelernt habe. Wenn ich es richtig im Kopf habe, waren das sogar die allerersten Plätzchen, bei denen ich helfen durfte: Husarenkrapferl! Das sind Plätzchen mit Füllung, ideal für Advent und Weihnachten!

Rezept für Husarenkrapferl - Plätzchen mit Füllung für Advent und Weihnachten

Zutaten für ca. 45-50 Stück:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Mehl
  • 150 g weiche (!) Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 2 zimmerwarme Eigelb (das Eiweiß kann man für Makronen etc. verwenden)
  • 150 g Himbeerkonfitüre (alternativ: Johannisbeergelee)
  • evtl. etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • Mehl und Mandeln vermischen.
  • Butter, Zucker, Salz und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote mit der Küchenmaschine bzw. dem Handrührgerät cremig schlagen.
  • Die beiden Eigelb unterrühren.
  • Die Mischung aus Mehl und Mandeln dazugeben und rasch verkneten. Das gibt so ne Art „Teigstreusel“, diese dann von Hand zu einem Stück verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie packen und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • In der Zwischenzeit Tee kochen, Advents-CD einlegen und im warmen Wohnzimmer die Beine hochlegen und den Tee genießen. Vielleicht auch in einem guten Buch schmökern?
  • Nach dieser Pause geht’s weiter: Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze 160°, Umluft 140°) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Die Himbeerkonfitüre in einem kleinen Topf erhitzen und dann durch ein Sieb streichen, damit die Kernchen nicht mit in die Krapferl kommen.
  • Den gekühlten Teig in vier Teile teilen, und diese jeweils zu Rollen formen, ca. 2 cm Durchmesser.
  • Diese Rollen in ca. 1,5 cm breite Stücke schneiden und in den Händen zu Kugeln formen.
  • Die Teigkugeln aufs Blech setzen und mit einem Kochlöffelstiel ein Loch in der Mitte eindrücken.
  • Die Konfitüre in dieses Loch einfüllen. Das geht am besten, wenn ihr sie in einen kleinen Gefrierbeutel füllt und da dann eine Ecke abschneidet. Oder ihr nehmt (so mach ich das seit ein paar Jahren) eine Einmal-Spritze aus der Apotheke 🙂
  • Für ca. 20 min backen – aber ab 15 Minuten immer wieder mal reingucken, die Krapferl lieber nicht zu dunkel werden lassen.
  • Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter geben. Wer mag, kann sie (noch lauwarm, aber nicht mehr heiß) mit etwas Puderzucker bestäuben.

Rezept für Husarenkrapferl - Plätzchen mit Füllung für Advent und Weihnachten

Lasst sie euch schmecken, die kleinen Husarenkrapferl!

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Rezept für Apfelbrot

Rezept für Apfelbrot

Jedes Jahr im Herbst, wenn es deutlich auf den November zugeht, freue ich mich darauf, es mir im Haus an den Abenden so richtig gemütlich zu machen.

Da koche ich begeisterte Kaffeetrinkerin mir dann sogar eine Kanne Tee, zünde Kerzen an, drehe die Heizung auf und kuschle mich (mit Katze und/oder Hund auf dem Schoß und am liebsten natürlich an meinen Schatz geschmiegt) unter eine warme Decke.

Und nun kommt was Neues dazu: ICH WERDE ABENDS FEUER IM KACHELOFEN MACHEN! Jeah!!! *begeistert um den PC tanz*

Entschuldigt diesen kleinen Ausbruch, aber eben war der Schornsteinfeger da und hat unseren neuen Ofen abgenommen. Ich freu mich so!!! Wir können ab sofort im Wohnzimmer ein gemütliches Feuerchen machen … *schnurr*

Und nun hab ich ein Rezept für euch, das so richtig gut in diese herbstliche Stimmung passt, weil in ihm irgendwie der ganze Herbst eingefangen ist: saftiges Apfelbrot!

Rezept für Apfelbrot

Zutaten (für zwei Kastenformen):

  • 800 Gramm Äpfel
  • 250 Gramm Zucker
  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 1 Teelöffel Kakao
  • 1 Teelöffel gem. Nelken
  • 200 Gramm ganze Haselnusskerne
  • 250 Gramm Sultaninen

Zubereitung:

  • Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, dann die Äpfel raspeln.
  • Den Zucker dazugeben und das Ganze einen halben Tag stehen und in Ruhe durchziehen lassen.
  • Vom entstandenen Saft ca. eine halbe Tasse abnehmen.
  • Mehl mit Backpulver, Zimt, Kakao und den gem. Nelken vermischen und unter den Apfelbrei rühren.
  • Nun noch die Haselnusskerne und die Sultaninen untermischen.
  • Den Teig auf zwei gefettete Kastenformen verteilen.
  • Bei 150°C (Umluft) für 1 Stunde backen.
  • Mit dem abgenommenen Apfelsaft bestreichen.
  • Noch mal für 15 Minuten weiterbacken.

Rezept Apfelbrot

Noch ein paar Tipps und Hinweise:

  • Wenn nicht genug Saft entstehen sollte (hängt von den Äpfeln ab), kann das Apfelbrot stattdessen auch mit Apfelsirup oder Ahornsirup (woah, lecker! *.*) bestrichen werden.
  • Am besten schmeckt es, wenn es nach dem Backen noch zwei bis drei Tage durchziehen kann. Apfelbrot ist also ideal, um schon „im Voraus“ zubereitet zu werden.
  • In kleine Würfel geschnitten servieren.
  • Das Apfelbrot ist ca. drei Wochen haltbar. Aber bitte nicht allzu luftdicht verpacken, damit es noch ein bisschen „atmen“ kann. Sonst kann es passieren, dass es schimmelt!
  • In der Adventszeit kann statt der gem. Nelken auch ein Teelöffel Lebkuchengewürz verwendet werden – dann schmeckt das Apfelbrot so richtig himmlisch weihnachtlich!

Signatur Salys Farm, Salyasin

Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Kuchen aus der Mikrowelle? Und DAS soll funktionieren?!? Niemals!

Genau so hab ich jedenfalls reagiert, als ich das erste Mal davon gehört habe. Aber ausprobieren musste ich es dann doch, schließlich bin ich neugierig und lerne auch gern dazu. Und das Ergebnis: Ja, das geht tatsächlich! In der Mikrowelle! Und es schmeckt sogar!

So kleine, leckere „Stress-Wegzauber-Momente“ tun einem ja richtig gut. Also lümmelt euch mal für ein paar Minuten in euren Lieblingssessel  und löffelt dabei einen ganz frischen, noch warmen, so richtig schokoladigen Kuchen.

All you need is love.

But a little chocolate now and then doesn’t hurt.

– Charlie Brown

Ihr braucht übrigens für den Kuchen gerade mal zweieinhalb Minuten! Ja, zweieinhalb. Echt jetzt. Eine Minute, um die Zutaten zusammenzurühren, und dann noch eineinhalb Minuten in der Mikrowelle. Das war’s.

Backmischung für Tassenkuchen aus der Mikrowelle

Na, wollt ihr das auch mal versuchen?

Hier kommt also das Rezept für eine Backmischung, die für ca. 15 Portionen reicht. Warm, süß, schokoladig – und in der Mikrowelle (!! – ich fass es immer noch nicht!) gebacken!

  • 280 Gramm Zucker
  • 360 Gramm Mehl
  • 300 Gramm Schokoladentropfen
  • 2 Päckchen Vanille-Zucker
  • 1 ganzes Päckchen und ein weiterer Teelöffel Backpulver
  • 6 gestrichene Esslöffel Kakao
  • 1 Teelöffel Zimt
  • (zur Weihnachtszeit zusätzlich noch 1 TL Lebkuchengewürz)

Alle Zutaten richtig gut vermischen und in einen gut schließenden Vorratsbehälter geben. Kühl und trocken gelagert, hält das nämlich für Monate! Orientiert euch beim MHD einfach an den auf den Zutaten aufgedruckten Angaben.

Und so wird ein Kuchen draus, wann immer ihr Lust darauf habt:

  • 2 stark gehäufte Esslöffel der Backmischung in eine Tasse geben
  • 3 1/2 Esslöffel Milch dazugeben
  • 1 Esslöffel Pflanzenöl dazugeben
  • Alles gut verrühren
  • bei 600 Watt für 1 1/2 Minuten in der Mikrowelle backen
  • noch warm direkt aus der Tasse löffeln … mmmmhm!

Gönnt euch mal was und entspannt euch schön!

Die Backmischung eignet sich übrigens auch ganz prima als Geschenk. Die hier angegebene Menge reicht z.B. aus, um drei 500gr-Joghurt-Gläser zu füllen. Mit einem Etikett, auf dem die Zubereitungs-Anleitung zu finden ist, und einem umgebundenen Schleifchen kann man das Joghurt-Glas so richtig hübsch aussehen lassen. Sobald ich die Zeit dafür finde, werde ich ein entsprechendes Etikett hier veröffentlichen. Bissel Geduld bitte noch 🙂

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Gebrannte Mandeln – ganz einfach selbst gemacht!

Gebrannte Mandeln - ganz einfach selbst gemacht!

Mitte Oktober haben wir schon! Abends wird es nun schon deutlich früher dunkel, es wird kühler und auch nasser draußen. Einerseits ist das natürlich schade, aber andererseits …

Juchu! Endlich kann man es sich am Abend daheim wieder so richtig gemülich machen!

Mit Kerzen auf dem Tisch, einer guten Tasse Tee vor sich – Kaffee geht natürlich auch, aber in meinem Alter verträgt man abends keinen Kaffee mehr 😉 –  eingemummelt in eine Kuscheldecke … und dazu gibts leckere gebrannte Mandeln! Ganz frisch – und selbst gemacht!

Das geht ganz einfach, und ich verrate euch jetzt mal, wie man das macht:

Zutaten:

  • 125 ml Wasser
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker (ich nehme stattdessen 3 Teelöffel vom selbst gemachten Vanille-Zucker)
  • 1/2 Teelöffel Zimtpulver
  • 200 g ungeschälte Mandeln

Und so geht’s:

Das Wasser in eine nicht zu kleine Pfanne gießen. Mit dem Kochlöffel den Zucker, den Vanillezucker und das Zimtpulver dazurühren. Unter Rühren bei großer Hitze zum Kochen bringen.

Wenn die Flüssigkeit kocht, die Mandeln dazugeben und so lange (bei weiterhin großer Hitze) unter ständigem Rühren kochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und sich der Gewürzzucker wieder trocken um die Mandeln legt. Das dauert ein Weilchen und kurz bevor es so weit ist, wird die Masse in der Pfanne so richtig schaumig – das ist also richtig so, wenn das passiert. Das muss so sein 🙂

Jetzt auf mittlere Hitze reduzieren und weiterrühren, bis der Zucker karamellisiert und sich zähflüssig um die Mandeln legt. Nicht zu lange karamellisieren lassen, sonst wird die „Hülle“ der Mandeln zu hart oder alles brennt euch sogar an. Aber auch nicht zu früh vom Herd nehmen … Das erfordert ein bisschen Fingerspitzengefühl, aber spätestens beim zweiten Mal weiß man, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist 🙂

Die Mandeln jetzt auf ein Backpapier schütten und sofort mithilfe von zwei Gabeln auseinanderziehn und vereinzeln, damit sie nicht zusammenkleben.

Noch abkühlen lassen – und dann ran an die Mandeln und mal probieren! Aber Vorsicht … die sind so lecker, da kann man fast nicht mehr mit dem Probieren aufhören 🙂

Da jetzt das ganze Haus ungeheuer verführerisch duftet, werden vermutlich alle Bewohner mal ganz „zufällig“ in der Küche vorbeischauen und auch ein „Versucherle“ haben wollen – also wenn ihr einige der gebrannten Mandeln aufheben oder verschenken wollt, müsst ihr diesen Teil schnell wegpacken. 🙂

Und noch zwei Hinweise:

  1. In der Advents- und Weihnachtszeit kann man auch etwas Lebkuchengewürz zugeben – fürs Weihnachts-Feeling 🙂
  2. Wenn ihr eine größere Portion Mandeln machen wollt, bitte in Etappen arbeiten – mehr als 200 g Mandeln pro Durchgang solltet ihr nicht in die Pfanne geben.

Gebrannte Mandeln - ganz einfach selbst gemacht!

Und natürlich sind diese kleinen Leckereien auch ideal zum Verschenken!

Ich habe ein paar Geschenk-Anhänger gestaltet, die meiner Meinung nach gut zu den Mandeln passen. Euch fallen aber bestimmt noch viel mehr Möglichkeiten ein, wofür man sie nutzen kann 🙂

Es sind jeweils drei Anhänger „Herzlichen Dank“, „Ich denke an dich!“ und „Mit lieben Grüßen“.

Geschenkanhänger - Vintage

Und HIER ist die PDF-Datei zum Ausdrucken der Geschenk-Anhänger. (Nur für den persönlichen oder kirchlichen Gebrauch, keine kommerzielle Nutzung.)

Jetzt die Anhänger nur noch ausschneiden, nach Wunsch die Rückseite mit einem persönlichen Gruß beschriften, ans Geschenk dranbinden – und jemandem eine Freude machen!

Ganz besonders freut es mich natürlich, wenn ich eine kurze Information über das Kontaktformular bekomme, wenn und wofür ihr eines meiner Designs bei euch einsetzt. Wer mich ganz glücklich machen will, darf natürlich auch gern eine Mail an salys_farm@web.de schicken und ein Bild davon anhängen 🙂

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