Rezept für Orangen-Gewürz-Sirup – mit Etikett zum Ausdrucken

Rezept für Orangen-Gewürz-Sirup - mit Etikett zum Ausdrucken

Hier habe ich ein im wahrsten Sinne des Wortes zuckersüßes Weihnachts-Mitbringsel für euch: Das Orangen-Gewürz-Sirup!

Ich mag es einfach uuuunheimlich gern! Und die Verwendungsmöglichkeiten sind wirklich vielfältig:

  • Zum Süßen von Müsli, Quark oder Naturjoghurt
  • Als Sauce übers Eis oder zum Fruchtsalat
  • Mit Mineralwasser (oder Sekt!) aufgefüllt ergibt es ein leckeres Getränk (da kann gekaufte Orangen-Limonade nicht mithalten!!)
  • … und bestimmt fallen mir (oder euch?) noch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten dafür ein!

In kleine Flaschen füllen, Etiketten draufkleben (gerne könnt ihr die von mir gestalteten Etiketten dafür verwenden, HIER ist die PDF-Datei zum kostenlosen Download – ohne Jahreszahl!), dann noch ein Häubchen aus Stoff oder Papier um den Deckel binden – schon ist das Sirup zum Verschenken bereit!

Und hier kommt nun auch endlich das Rezept 🙂

Zutaten:

  • 2,5 l Orangensaft (am besten frisch gepresst)
  • 0,5 l Maracujasaft
  • 1 kg Zucker
  • 3-4 Teebeutel aromatisierten Weihnachtstee (davon gibt es derzeit ja die verschiedensten Geschmacksrichtungen im Supermarkt – sucht euch eine aus!)

Zubereitung:

  • Die Säfte in einem großen Topf mit dem Zucker gut verrühren und das Ganze zum Kochen bringen.
  • Kurz aufkochen lassen, dann die Hitze herunterschalten, bis das Zucker-Saft-Gemisch nur noch leicht vor sich hinköchelt.
  • Leicht köcheln lassen. Dabei immer wieder mal umrühren und evtl. entstehenden Schaum abschöpfen.
  • Nach ca. einer Stunde vom Herd nehmen und die Teebeutel in die heiße Flüssigkeit geben. 10 Minuten ziehen lassen.
  • Die Teebeutel entfernen und das noch heiße Sirup mit einem Trichter in saubere, mit heißem Wasser ausgespülte Fläschchen füllen.
  • Gut verschließen.
  • Kühl und dunkel aufbewahrt hält das Sirup mehrere Wochen. Na ja, theoretisch jedenfalls … Es schmeckt aber so gut, dass es meist schon nach einer Woche leer ist 🙂

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Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Bei uns in der Familie sind mit Gelee gefüllte Plätzchen am beliebtesten. Die sind kaum fertig gebacken, schon verschwinden sie in irgendeinem Mund 🙂

Top-Favorit sind jedes Jahr aufs Neue die Spitzbuben. In der Advents-Back-Saison widme ich deshalb einen ganzen Tag nur dieser einen Plätzchen-Sorte. Doch meist muss ich trotzdem kurz vor Weihnachten noch mal welche nachbacken … Auch dieses Jahr ist das so, von meinem großen Vorrat ist nicht mal mehr ein Tellerchen voll übrig 🙂

Ich bin gespannt, ob die Spitzbuben bei euch auch so gut ankommen!

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • 250 g kalte Butter
  • 130 g Zucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Johannisbeergelee
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • Das Mehl in eine große Schüssel geben.
  • In die Mitte eine Mulde drücken.
  • Den Zucker auf dem Rand der Mulde verteilen, ebenso die Butter (in kleinen Stückchen).
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Vanillemark in die Mulde geben.
  • Rasch zu einem glatten Mürbteig verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Den Backofen auf 200°C vorheizen (Umluft 180°C) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig portionsweise auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Plätzchen ausstechen – die Hälfte davon mit einem Loch in der Mitte. (Am besten geht das mit einem speziellen Spitzbuben-Ausstecher, wie er z.B. in Haushaltswarenläden erhältlich ist.)
  • Ca. 8 Minuten backen – die Plätzchen sollten noch hell sein.
  • Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Rezept für Plätzchen: Spitzbuben

  • Das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf etwas erwärmen, damit es flüssiger wird.
  • Das Gelee dann auf die Unterseite der Plätzchen streichen, einen kleinen Rand jedoch freilassen, damit es nicht seitlich herausquillt.
  • Dann den „Deckel“ draufsetzen und die Spitzbuben noch mit Puderzucker bestäuben.
  • Trocknen lassen und dann … genießen!

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Ich wünsche euch viel Freude und gutes Gelingen!

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Zum Ausdrucken: winterliches Geschenkpapier

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Soooo, heute habe ich ein winterliches Geschenkpapier für euch, das ihr selbst ausdrucken könnt. Es ist nicht nur für Weihnachten geeignet, sondern kann den ganzen Winter durch Verwendung finden.

Ideal ist es zum Beispiel auch, um einem erkälteten Nachbarn/Kollegen/… einen Gruß zu schicken: Ein Päckchen Papiertaschentücher hübsch darin einpacken und zusammen mit ein paar Orangen oder einem guten Kräutertee beim Kranken vorbeibringen.

Hier findet ihr auch schon die PDF-Datei zum kostenlosen Download.

Zwei Dinge bitte ich zu beachten:

  1. Jeder Drucker ist ein bisschen anders und ich kann euch deshalb keine exakten Maße nennen – es wird aber beim Ausdruck mit Sicherheit ein schmaler weißer Rand um das Papier bleiben. Druckbereich und so – ihr kennt das ja bestimmt 🙂
  2. Das Din-A4-Papier reicht natürlich nur für kleine Päckchen.

Übrigens … Falls ihr zu den vielen Menschen gehört, die einen weihnachtlichen Rundbrief versenden: Das Papier lässt sich natürlich auch ganz toll als Rückseite dafür verwenden.

Oder ihr schneidet eine Klappkarte aus Tonkarton und beklebt sie mit dem Papier.

Oder ihr macht daraus einen Schutzumschlag für ein kleines, winterliches Fotoalbum mit den schönsten Fotos eurer Kinder im Schnee.

Oder …

Euch fällt bestimmt noch so manche Verwendung dafür ein! 🙂

Wie immer gilt: Nur zum persönlichen oder kirchlichen Gebrauch. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet.

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Weihnachtliche Geschenkanhänger

Geschenkanhänger WeihnachtenGeschenkanhänger WeihnachtenGeschenkanhänger Weihnachten

Ja, auch das war eine meiner allerliebsten Beschäftigungen in den letzten zwei, drei Wochen – Geschenke erstellen und verpacken und dazu Geschenkpapier, Etiketten und Geschenkanhänger entwerfen 🙂

Ihr werdet in den nächsten Tagen noch einiges davon zu sehen kriegen. Heute gibts’s schon mal ein paar Geschenkanhänger, die ihr einfach ausdrucken (auf festeres Papier bzw. Tonkarton) und ausschneiden könnt.

Wie immer ist der Download der PDF-Datei mit den Geschenkanhängern kostenlos und nur für den persönlichen bzw. kirchlichen Gebrauch. Kommerzielle Nutzung ist nicht gestattet.

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für den Advent: Husarenkrapferl – Plätzchen mit Marmeladenfüllung

Ui, jetzt war hier aber ne lange Pause! Das liegt an der Adventszeit – ich genieße sie mit ganz viel Freude, ganz vielen Düften, Lichtern, und ganz vielen Begegnungen mit den verschiedensten Menschen.

Und ich backe, bastle, lese, singe viel mehr als sonst. Da bleibt dann leider nicht so viel Zeit, hier auf dem Blog Beiträge zu veröffentlichen … Aber ich habe vieles auf Fotos festgehalten und werde es nach und nach hier veröffentlichen.

Den Anfang meines „Wiedereinstiegs ins Bloggen“ macht ein superleckeres Plätzchen-Rezept, das ich als Kind bei meiner Oma kennengelernt habe. Wenn ich es richtig im Kopf habe, waren das sogar die allerersten Plätzchen, bei denen ich helfen durfte: Husarenkrapferl! Das sind Plätzchen mit Füllung, ideal für Advent und Weihnachten!

Rezept für Husarenkrapferl - Plätzchen mit Füllung für Advent und Weihnachten

Zutaten für ca. 45-50 Stück:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Mehl
  • 150 g weiche (!) Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 2 zimmerwarme Eigelb (das Eiweiß kann man für Makronen etc. verwenden)
  • 150 g Himbeerkonfitüre (alternativ: Johannisbeergelee)
  • evtl. etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • Mehl und Mandeln vermischen.
  • Butter, Zucker, Salz und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote mit der Küchenmaschine bzw. dem Handrührgerät cremig schlagen.
  • Die beiden Eigelb unterrühren.
  • Die Mischung aus Mehl und Mandeln dazugeben und rasch verkneten. Das gibt so ne Art „Teigstreusel“, diese dann von Hand zu einem Stück verkneten.
  • Den Teig in Frischhaltefolie packen und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • In der Zwischenzeit Tee kochen, Advents-CD einlegen und im warmen Wohnzimmer die Beine hochlegen und den Tee genießen. Vielleicht auch in einem guten Buch schmökern?
  • Nach dieser Pause geht’s weiter: Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze 160°, Umluft 140°) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Die Himbeerkonfitüre in einem kleinen Topf erhitzen und dann durch ein Sieb streichen, damit die Kernchen nicht mit in die Krapferl kommen.
  • Den gekühlten Teig in vier Teile teilen, und diese jeweils zu Rollen formen, ca. 2 cm Durchmesser.
  • Diese Rollen in ca. 1,5 cm breite Stücke schneiden und in den Händen zu Kugeln formen.
  • Die Teigkugeln aufs Blech setzen und mit einem Kochlöffelstiel ein Loch in der Mitte eindrücken.
  • Die Konfitüre in dieses Loch einfüllen. Das geht am besten, wenn ihr sie in einen kleinen Gefrierbeutel füllt und da dann eine Ecke abschneidet. Oder ihr nehmt (so mach ich das seit ein paar Jahren) eine Einmal-Spritze aus der Apotheke 🙂
  • Für ca. 20 min backen – aber ab 15 Minuten immer wieder mal reingucken, die Krapferl lieber nicht zu dunkel werden lassen.
  • Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter geben. Wer mag, kann sie (noch lauwarm, aber nicht mehr heiß) mit etwas Puderzucker bestäuben.

Rezept für Husarenkrapferl - Plätzchen mit Füllung für Advent und Weihnachten

Lasst sie euch schmecken, die kleinen Husarenkrapferl!

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